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Basel III

Der Begriff Basel III bezeichnet ein geplantes ergänzendes Regelwerk des Basler Ausschusses an der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel (CH) zu bereits bestehenden Eigenkapitalregeln für Finanzinstitute. Dieses Regelwerk basiert einerseits auf den Erfahrungen mit dem Abkommen Basel II aus dem Jahre 2007 und andererseits auf den Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Finanz- bzw. Weltwirtschaftskrise ab 2007.

 

Aktuell befindet sich der Vorschlag in Beratung, das heißt, Gouverneure der Notenbanken und Vorsitzenden der Aufsichtsbehörden berechnen beziehungsweise schätzen die Konsequenzen, welche die weitere Entwicklung der Regeln mit sich bringt.


Begriffsabgrenzung

In der Praxis wird der Begriff ''Basel III'' noch uneinheitlich verwendet. Während einige Veröffentlichungen alle Modifikationen des Basler Rahmenwerks im Zuge der Finanzmarktkrise unter diesen Begriff subsumieren, zählen in anderen Publikationen nur die Vorschläge des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS, ''Basel Committee on Banking Supervision'') vom Dezember 2009 dazu. Unklar ist derzeit (September 2010) auch, ob die Vorschläge zur Regulierung des Liquiditätsrisikos, die ebenfalls im Dezember 2009 vom BCBS veröffentlicht wurden, zu Basel III zählen, obwohl es hier nicht um Eigenmittelvorschriften geht.


Konsultationsphase

Wenngleich die Vorschläge des BCBS überwiegend bereits konkret ausformuliert sind, handelt es sich offiziell um Konsultationsvorschläge, die erst nach einer umfassenden Konsultation und einer begleitenden Auswirkungsstudie (''Quantitative Impact Study'', QIS) verabschiedet werden sollen.

 

Im Rahmen dieser Konsultation gab der Ausschuss am 26. Juli 2010 verschiedene Änderungen in den Vorschlägen bekannt.; gleichzeitig wurde der Umsetzungszeitplan konkretisiert. Die vollumfängliche Umsetzung soll nun erst 2018 abgeschlossen werden, wenn die Leverage Ratio von 3 % verbindlich wird. Andere Regelungen sollen jedoch schon Anfang 2011 in Kraft treten.

Ab dem Jahr 2013 sollen in festgelegten Stufen höhere Quoten für das ''harte Kernkapital'' (Core Tier 1) und ein fester Kapitalpuffer|puffer eingeführt werden.

Der Bund deutscher Banken (BdB), die deutsche Bundesbank sowie die Bafin fordern eine Übergangsfrist von bis zu 12 Jahren, der Entwurf für Basel III sieht 5 bis 10 Jahre vor.


Kritik

Wie schon bei Basel II werden die geplanten neuen Regeln von den Banken kritisch beurteilt. Neben der bekannten Furcht vor höheren Eigenkapitalunterlegungsvorschriften (Eigenkapitalquoten) werden vor allem die Änderungen bezüglich der Konsolidierungspflicht von Tochterunternehmen und der daraus resultierenden Konsequenzen bemängelt. So wird unter anderem befürchtet, die zehn größten deutschen Banken müssten 105 Milliarden Euro an zusätzlichem Eigenkapital aufbringen und Kredite im Wert von bis zu 1000 Milliarden Euro abbauen.

Umstritten ist auch, was neben Stammaktien und einbehaltenen Gewinnen als Eigenkapital anerkannt werden soll. Bei den deutschen Instituten, geht es dabei um die so genannten stillen Einlagen. Sie summieren sich dem Vernehmen nach auf bis zu 50 Milliarden Euro.

Im Kern der Reform steht das Ziel einer Balance zwischen einem stabileren Finanzsystem und der Vermeidung einer Kreditverknappung, außerdem die Begrenzung und Reduzierung der Haftung der öffentlichen Hand und der Steuerzahler.

 

BIZ-Ökonomen gehen nach einer Studie von nur geringen dämpfenden Effekten auf die Volkswirtschaften aus.


Beschlüsse

Auf den 12. September 2010 wurde eine beschließende Ausschusssitzung einberufen.

Letztlich verabschiedet werden soll das Regelwerk im November 2010 auf dem G-20-Gipfel der wichtigsten Wirtschaftsnationen in Korea.


Siehe auch

10/18/12

Videobeiträge

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