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Gute Lage und optimistische Erwartungen22.08.2017

Bei den Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland herrscht im zweiten Quartal 2017 eine überwiegend gute konjunkturelle Stimmung. Der ZEW Stimmungsindikator signalisiert mit seinem hohen Stand von 67,7 Punkten, dass die Mehrheit der Unternehmen das wirtschaftliche Klima in diesem Sektor der Wirtschaft positiv einschätzt. Im Vergleich zum Vorquartal legt der Stimmungsindikator um 0,9 Punkte zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Juni 2017 durchgeführt hat (weitere Informationen zum Stimmungsindikator und zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).

Der Anstieg des Stimmungsindikators ist allein auf die verbesserten Geschäftserwartungen zurückzuführen. Der entsprechende Teilindikator für die Geschäftserwartungen legt im Vergleich zum Vorquartal um 2,8 Punkte zu und erreicht einen Stand von 69,3 Punkten. Das deutliche Übersteigen der kritischen 50-Punkte-Marke signalisiert, dass die Mehrheit der Unternehmen mit einer stärkeren Nachfrage nach ihren Produkten und einem höheren Umsatz im dritten Quartal 2017 rechnet. Die Entwicklung von Nachfrage und Umsatz im zweiten Quartal 2017 schätzen die Unternehmen etwas weniger positiv ein. Im Vergleich zum Vorquartal geht der Teilindikator für die Geschäftslage daher um einen Punkt zurück, erreicht aber ein weiterhin hohes Niveau von 66,2 Punkten.

Der Wirtschaftszweig Informationswirtschaft setzt sich aus den Teilbranchen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Mediendienstleister und wissensintensive Dienstleister zusammen. Bei den Unternehmen der IKT-Branche verharrt die konjunkturelle Stimmung relativ stabil auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorquartal legt der Stimmungsindikator sogar noch um 0,7 Punkte zu und erreicht einen Stand von 72,2 Punkten. Dieser geringen Veränderung des Stimmungsindikators liegt eine gegenläufige Entwicklung der Teilindikatoren zugrunde. Der Teilindikator für die Geschäftslage fällt um 6,9 Punkte auf einen Stand von 70 Punkten, signalisiert aber weiterhin eine mehrheitlich positive Einschätzung der Geschäftslage. Der Blick in die Zukunft fällt bei den IKT-Unternehmen optimistischer aus als noch im Vorquartal. Während im ersten Quartal 2017im Saldo nur 34,1 Prozent der Unternehmen mit Umsatzsteigerungen im Folgequartal gerechnet hatten, ist dieser Wert im zweiten Quartal 2017 auf 55 Prozent gestiegen. Mit einer Zunahme der Nachfrage rechnen im Saldo 43,1 Prozent der Unternehmen. Der entsprechende Teilindikator steigt folglich auf einen Stand von 74,5 Punkten.

Bei den Mediendienstleistern herrscht auch im zweiten Quartal 2017 ein gutes Geschäftsklima. Der Stimmungsindikator steigt um 3,9 Punkte auf einen Stand von 58 Punkten und liegt damit seit nunmehr einem Jahr oberhalb der kritischen 50-Punkte-Marke. Der Anstieg des Stimmungsindikators für die Mediendienstleister ist vor allem auf die positive Entwicklung der Geschäftserwartungen zurückzuführen. Der entsprechende Teilindikator für die Geschäftserwartungen steigt um 8,7 Punkte auf einen Stand von 64,5 Punkten. Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich hingegen seit dem Vorquartal nur minimal verändert. Der Teilindikator für die Geschäftslage bewegt sich mit einem geringen Verlust von 0,2 Punkten eher seitwärts auf einem aktuellen Niveau von 52,2 Punkten. Damit überwiegt der Anteil von Unternehmen mit einer positiven Einschätzung der Geschäftslage nur leicht.

Nachdem bei den wissensintensiven Dienstleistern bereits im Vorquartal ein Langzeithoch bei der konjunkturellen Stimmung zu verzeichnen war, legt der Stimmungsindikator im zweiten Quartal 2017 noch einmal leicht um 0,5 Punkte zu und steigt auf 66,2 Punkte. Die Teilindikatoren für die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen erreichen im zweiten Quartal ein nahezu identisches Niveau und schließen mit 66,1 Punkten beziehungsweise 66,2 Punkten ab. Die positiven Saldowerte für die einzelnen Teilbranchen der wissensintensiven Dienstleiser verdeutlichen, dass auch innerhalb der Teilbranchen die Mehrheit der Unternehmen die konjunkturelle Stimmung optimistisch bewertet.

Der ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft

Der ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft wird aus den vier Komponenten Umsatzlage, Nachfragelage, Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen (jeweils im Vergleich zum vorhergehenden beziehungsweise nachfolgenden Quartal) gebildet. Sie gehen jeweils mit gleichen Gewichten in die Berechnung ein. Umsatzlage und Nachfragelage bilden einen Teilindikator, der die Geschäftslage widerspiegelt. Umsatzerwartungen und Nachfrageerwartungen bilden einen Teilindikator, der die Geschäftserwartungen widerspiegelt. Das geometrische Mittel der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen ergibt den Wert des ZEW Stimmungsindikators Informationswirtschaft. Der Stimmungsindikator kann Werte von 0 bis 100 annehmen. Werte größer als 50 weisen auf eine Verbesserung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum Vorquartal hin, Werte kleiner als 50 auf eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorquartal.

Die ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragt vierteljährlich mehr als 5.000 Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten aus den Branchen (1) IKT-Hardware, (2) IKT-Dienstleister, (3) Medien, (4) Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, (5) Public-Relations- und Unternehmensberatung, (6) Architektur- und Ingenieurbüros, technische, physikalische und chemische Untersuchung, (7) Forschung und Entwicklung, (8) Werbung und Marktforschung, (9) sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten. Alle neun Branchen zusammen bilden den Wirtschaftszweig Informationswirtschaft. IKT-Hardware und IKT-Dienstleister bilden zusammen die IKT-Branche. Die sechs zuletzt genannten Branchen umfassen die wissensintensiven Dienstleister.

Anmerkung zur Hochrechnung

Um die Repräsentativität der Analysen zu gewährleisten, rechnet das ZEW die Antworten der Umfrageteilnehmer mit dem Umsatzgewicht der Unternehmen am gesamten Wirtschaftszweig Informationswirtschaft hoch. Die Formulierung „Anteil der Unternehmen“ reflektiert somit den „Umsatzanteil der Unternehmen“.

Die ZEW Konjunkturumfrage Informationswirtschaft findet sich >>hier zum Download.

Über ZEW

Das ZEW arbeitet auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung. Dabei hat es sich insbesondere durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken (z. B. Mannheimer Innovationspanel, ZEW Gründungspanel) national und international profiliert. Die zentralen Aufgaben des ZEW sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die wirtschaftspolitische Beratung und der Wissenstransfer. Das ZEW wurde 1991 gegründet. Derzeit arbeiten am ZEW 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.

Forschungsfelder des ZEW

Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung; Digitale Ökonomie; Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik; Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement; Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement; Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft; Internationale Verteilungsanalysen; Marktdesign; Wettbewerb und Regulierung.

Kontakt

Dr. Daniel Erdsiek
Telefon: 0621/1235-356
E-Mail: daniel.erdsiek@zew.de
Web: www.zew.de

Bild: Logo ZEW

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