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Kurze Ziele, langes Warten07.02.2017

Erste Coface-Studie zum Zahlungsverhalten polnischer Unternehmen zeigt: 80 Prozent haben schon Verzögerungen erlebt, im Durchschnitt um 51 Tage. Die Studie bestätigt, dass Lieferungen auf Zahlungsziel und damit der Lieferantenkredit intensiv genutzt werden. Auch wenn Zahlungsfristen gesetzt werden, heißt das nicht, dass auch pünktlich bezahlt wird. Fast ein Viertel der polnischen Unternehmen berichtet in der Coface-Befragung von Überziehungen um drei und mehr Monate. Zwar scheinen die Außenstände in der Summe zu sinken, aber längst nicht in allen Branchen.

Kurze Zahlungsziele, lange Verzögerungen

Geschäfte auf Zahlungsziel sind Usus in Polen. Zwar wenden die meisten Unternehmen Zahlungsziele bis 30 Tage an, tatsächlich aber wird viel später bezahlt. In den Branchen Transport, Metall und Bau werden längere Zahlungsziele vereinbart, während die Unternehmen in den Sektoren Textil-Bekleidung, Landwirtschaft/Lebensmittel und Einzelhandel am restriktivsten sind. Die Unternehmen in Polen sind sich des Ausfallrisikos durchaus bewusst. Die meisten der befragten Unternehmen wenden Regeln im Forderungsmanagement an. Am meisten verbreitet sind Informationen über die Finanzsituation der Geschäftspartner, die Beobachtung des Zahlungsverhaltens, Kreditversicherungen und Inkasso.

“Nicht nur der Lieferantenkredit ist mittlerweile Standard in Polen, leider sind es auch die Zahlungsverzögerungen“,erklärt Grzegorz Sielewicz, Coface-Economist für Mittel-und Osteuropa.„Die Mehrzahl der polnischen Unternehmen erleidet verspätete Zahlungseingänge. Am längsten müssen Unternehmen in der Transport- und in der Baubranche auf ihr Geld warten. In der Logistik sind es 84 Tage, am Bau 113 Tage Verspätung. Der Einzelhandel hingegen muss im Schnitt nur 19,3 Tage warten. Über alle Branchen betrachtet beträgt die Verzögerung im Durchschnitt 51,5 Tage.“

Zwei Drittel der Unternehmen berichten von Überziehungen bis zu 60 Tage. Auf der anderen Seite beklagt aber fast ein Viertel Verspätungen von mehr als drei Monaten. Nach Erfahrungswerten von Coface steigt das Risiko mit zunehmender Dauer. 80 Prozent der Forderungen werden nicht mehr vollständig beglichen, wenn die Frist um mehr als sechs Monate überschritten wurde. Vier Prozent der befragten polnischen Unternehmen haben solche Forderungen in ihren Büchern. Noch kritischer wird es, wenn diese Forderungen einen größeren Teil des Umsatzes ausmachen. Jedes fünfte Unternehmen gab an, dass solche lange ausstehenden Forderungen mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes betreffen.

Kontakt

Erich Hieronimus, Pressesprecher
Isaac-Fulda-Allee 1
55124 Mainz
Tel.: +49 6131 323 541
E-Mail: erich.hieronimus@coface.com
Web: www.coface.de

Bild: Wilfried Giesers / pixelio.de

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