• Besuchen Sie unsere Webinare!Kostenfrei und unverbindlich!
  • WebinarKostenfrei und unverbindlich!
  • WebinarKostenfrei und unverbindlich!
  • WebinarKostenfrei und unverbindlich!
  • WebinarKostenfrei und unverbindlich!
  • WebinarKostenfrei und unverbindlich!
Besuchen Sie unsere Webinare!1 Webinar2 Webinar3 Webinar4 Webinar5 Webinar6

MOE weiter im Aufschwung22.09.2016

Die größten Unternehmen profitieren vom günstigen Wirtschaftsumfeld in Mittel- und Osteuropa (MOE). Das ist ein Ergebnis der jüngsten Studie von Coface „CEE Top 500“.

  • Florierende Wirtschaft: Umsätze steigen um 4,2 Prozent
  • Polen bleibt Wirtschaftsmacht in MOE, Tschechien mit dem höchsten BIP-Wachstum und niedrigster Arbeitslosenrate, ungarische Unternehmen mit größtem Umsatzwachstum
  • Branchen: 12 von 13 steigern ihren Umsatz, nur Öl und Gas weiter in Schwierigkeiten

2015 war ein gutes Jahr für Mittel- und Osteuropa (MOE). Das durchschnittliche BIP stieg um 3,3 Prozent, nach 2,6 Prozent 2014. Der Privatkonsum zog durch sinkende Arbeitslosigkeit und höhere Gehälter an. Zudem stützten die EU-Fördermittel die Investitionen. Kurz: Die Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa florierte. Aber wie erging es den größten Unternehmen der Region? Das zeigt die achte Ausgabe der jährlichen Studie zu den Top 500 Unternehmen in MOE (Central and Eastern Europe): „Coface CEE Top 500“.

“Die Volkswirtschaften profitierten von der steigenden Inlandsnachfrage, dank wachsendem Konsum, der durch sinkende Arbeitslosigkeit und höhere Gehälter gestützt wird, sowie steigender Investitionen in den meisten Ländern“, erklärt Katarzyna Kompowska, Coface Executive Manager Central and Eastern Europe. „Durch die allmähliche Erholung des Haupthandelspartners Eurozone und dem wichtigen Beitrag der EU-Fördermittel stieg der Export an. Das Zusammenspiel dieser Faktoren machte 2015 zu einem Jahr mit solidem Wachstum für Unternehmen. Dementsprechend beendeten die Top-Player 2015 mit gestiegenen Umsatzzahlen und stabilen Mitarbeiterzahlen.”

Top 500 Unternehmen: höhere Umsätze, stabile Beschäftigungszahlen

Die „CEE Top 500“-Unternehmen steigerten den Umsatz um 4,2 Prozent auf 593 Milliarden Euro, den Gewinn sogar um 3,7 Prozent auf 26,9 Milliarden. Die Top-Player der Region zählen weiterhin zu den wichtigsten Arbeitgebern. 4,3 Prozent (+0,5 Prozent) der gesamten Erwerbsbevölkerung sind bei den Top 500 Unternehmen angestellt. Dies beeinflusste die Beschäftigungszahlen positiv.

Top 3 Länder: Privatkonsum als Wirtschaftsmotor

Die größte Volkswirtschaft der Region, Polen, beheimatet die meisten der Top-Unternehmen. Durch die starke Inlandsnachfrage überstand das Land die Wirtschaftskrise vergleichsweise gut. Insgesamt schafften es 167 polnische Unternehmen in das Ranking, neun weniger als im Vorjahr. Die polnische Wirtschaft erzielte seit 2014 solide Wachstumsraten von über 3 Prozent.
Das größte Wirtschaftswachstum in MOE erreichte 2015 die Tschechische Republik (+4,5 Prozent). Zudem hatte das Land eine der niedrigsten Arbeitslosenzahlen in der EU mit einer Quote von 5,1 Prozent. Öffentliche Investitionen und der effiziente Einsatz des alten EU-Budgets kurbelten die Wirtschaft an. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Ranking wieder, in dem Tschechien mit 71 Unternehmen unter den Top 500 seine Position das vierte Jahr in Folge verbessert. Der Gesamtumsatz wuchs um 3,1 Prozent, der Nettogewinn um 16,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.

Ungarn verlor eine Position, sicherte sich aber mit 69 Unternehmen, vier weniger im Vergleich zu 2014, im Ranking wieder einen Platz auf dem Podest. Die verbliebenen Top-Player verzeichneten jedoch mit 13,8 Prozent das höchste Umsatzwachstum aller in der Studie analysierten Länder. Seit der Rezession im Jahr 2012 erzielte Ungarn solide Wachstumsraten. 2015 waren es 2,9 Prozent.

Branchen: Mineralölprodukte, Chemikalien, Kunststoffe und Pharma mit Negativperformance

Eine anhaltende positive Entwicklung zog sich durch fast alle Branchen der „CEE Top 500“. 12 von 13 Sektoren steigerten den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Die Textilbranche mit 14,8 Prozent und die Automobil- und Transportbranche mit 10,3 Prozent gehören zu den größten Gewinnern. Der traditionell wichtigste Sektor Mineralölprodukte, Chemikalien, Kunststoffe und Pharmazeutika stellt weiterhin die meisten Unternehmen (111 von 500), dennoch ist es aufgrund der Erdölkrise die einzige Industrie mit sinkenden Umsätzen (-8,3 Prozent).

“Die Prognosen für 2016 entsprechen fast denen von 2015 mit einem geschätzten Wachstum von 3,0 Prozent. Weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt und das wachsende Vertrauen der Konsumenten werden die Haushaltsnachfrage als wichtigsten Wirtschaftsmotor in der Region stärken”, erwartetMichael Tawrowsky, Country Manager Coface Austria.

Kontakt

Erich Hieronimus, Pressesprecher
Isaac-Fulda-Allee 1
55124 Mainz
Tel.: +49 6131 323 541
E-Mail: erich.hieronimus@coface.com

Bild: Wilfried Giesers / pixelio.de

Brexit: Wie steht es um die Bonität meines britischen Geschäftspartners?

27.07.2016
Die Briten haben in einem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union votiert. Die EU und insbesondere Deutschland sind mit Großbritannien eng verflochten. Das Vereinigte Königreich steht auf Platz fünf der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. ... mehr

Spiele wirtschaftlich ein Fehlstart für Brasilien

08.08.2016
Die brasilianische Wirtschaft zieht – wie auch die meisten früheren Gastgeber – keinen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Mega-Event der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Im Gegenteil: Zusätzliche Insolvenzen stehen nach den Spielen ins Haus, insbesondere in Rio selbst. ... mehr

Erneut zweistelliges Wachstum im Interaktiven Handel - Versandbuchhandel stabilisiert sich

18.08.2016
Der deutsche Interaktive Handel wuchs im 2. Quartal 2016 um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies zeigen die heute veröffentlichten Zahlen des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). ... mehr

Studie: Unternehmensbonität - eine nicht zu vernachlässigende Größe

06.09.2016
Vor allem größere Mittelständler mit mehr als 50 Beschäftigten haben die konjunkturelle Erholung der Nach-Krisenjahre nutzen können und ihre Bonität deutlich verbessert. Der Anteil an Unternehmen mit ausgezeichneter oder sehr guter Bonität ist in diesem Segment zwischen 2009 und 2014 deutlich um 7,5 Prozentpunkte gestiegen ... mehr

10 Tipps für erfolgreiche Exportgeschäfte nach China

18.10.2016
Im Handbuch „Erfolgreich exportieren nach China“ von Atradius erfahren Exportverantwortliche, welche Probleme bei der Ausfuhr nach China auftreten können und wie sie diese bereits im Vorfeld meistern. ... mehr

10/18/12

Videobeiträge

...mehr Videos

KREFO.tv Standpunkte

KREFO.tv Report

Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte verkauft
und auch nicht unsachgemäß verwendet werden.

News zum "Pixelio-Fall"

Die Neuigkeiten zu dem gegen uns erlassenen Urteils des Landgerichts Köln 14 O 427/13…Mehr

03/15/11

Folgen sie uns auf ...

Folgt uns auf FacebookFolgt uns auf TwitterAbboniert unseren RSS-Feed

Dargestellte Logos und/oder Teile davon, sowie ausgewiesene Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. krefo.de übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten.
Mit der Benutzung dieser Website erkennen Sie die AGB an. ©2011 krefo.de - Alle Rechte vorbehalten.
powered by iware